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22.02.2012, 13:40 Uhr
Urabstimmung über Online-Wahlen in Jena
Erfolg der CampusInitative – RCDS Thüringen

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ihre Wahlordnung geändert, um in Zukunft Online-Wahlen zu ermöglichen. Auch die Wahlen zu den studentischen Gremien sollen nach Willen der Universität in Zukunft online ablaufen.

Hierüber soll im Juli eine Urabstimmung stattfinden.

Bereits im letzten Jahr hatte sich der RCDS Thüringen für e-Elections an allen Thüringer Hochschulen ausgesprochen. "Dass nun auch die Verantwortlichen in der Hochschulleitung der FSU Jena e-Elections wollen, ist ein Erfolg der CampusInitiative" sagt Younes Ouaqasse, Landesvorsitzender der CampusInitiative - RCDS Thüringen.

 "Derzeit beteiligen sich etwas mehr als 10 Prozent der Studenten an den jährlichen Gremienwahlen. Diese verschlingen nach Auskunft der Universität Jena jährlich 22.000 Euro. Die Wahlmöglichkeit via Internet könnte der niedrigen Wahlbeteiligung entgegenwirken und Kosten sparen.

Jeder Cent, der stattdessen in Lehre und Forschung investiert werden könnte, ist Gold wert. Die vorgebrachten Datenschutzbedenken sind Ausdruck von Fortschrittsangst und Unwissen. Zahlreiche Unternehmen und sogar die Universität Osnabrück haben mit Erfolg e-Elections getestet. Jena ist als Wissenschaftsstadt reif für Onlinewahlen. Dem Beispiel Jenas müssen in einem zweiten Schritt alle Thüringer Hochschulen folgen. Hierfür werden wir uns als CampusInitiative weiter einsetzen", sagt Younes Ouaqasse abschließend.