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| Gegen das Vergessen - Studenten diskutieren DDR-Aufarbeitung (vom 11.03.2009) Durch Mitorganisation des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Gotha wurde am 11. März eine Gesprächsrunde im Hörsaal der Verwaltungsfachhochschule zur Aufarbeitung des Unrechts in der ehemaligen DDR veranstaltet. Die Studenten wurden durch den Zeitzeugen Manfred Wagner lebendig über die perfiden Methoden der Staatssicherheit bis hin zur Zwangsaussiedlung und dem Auseinanderreißen von Familien an der Grenze zur BRD informiert. „Auch der RCDS Gotha möchte zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls ein Zeichen gegen das Vergessen der Untaten des SED-Regimes setzen und jungen Menschen diese Zeit ungeschminkt vor Augen führen“ führt RCDS-Schatzmeister Tim Segler aus. Wagner war vor 50 Jahren als Mathematikstudent in Jena verhaftet und wegen "Boykotthetze" zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. „Für uns ist der politische Meinungsaustausch an Hochschulen etwas ganz normales. Noch vor wenigen Jahren musste man fürchten dafür drangsaliert und weggesperrt zu werden. Gerade im Jahr der Demokratie müssen wir uns dessen erinnern“ so Gruppenvorsitzender Andreas Bühl. |

