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| Thüringen-Stipendium wird ausgebaut (vom 03.02.2009) Initiative des RCDS ist erfolgreich – Weitere Schritte denkbar Die vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen angestoßene Idee eines erweiterten Thüringen-Stipendiums zur Deckung des Fachkräftebedarfs wurde von der Thüringer Landesregierung im Zusammenhang mit der Förderung von Personal in Forschung und Entwicklung aufgegriffen und ist nun im Kern umgesetzt. Der RCDS Thüringen begrüßt diese Entwicklung. „Das neue Thüringen-Stipendium wird junge Akademiker im Freistaat halten und wirkungsvoll zur Sicherung des Fachkräftebedarfs beitragen. Insbesondere die großzügigen Stipendienbeträge sind ein dickes Plus. Damit ist ein Anfang gemacht, auf dem man aufbauen kann“, so der Landesvorsitzende Thomas Hindelang. Laut Thüringer Wirtschaftsministerium ist die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates zur Förderung von Personal in Forschung und Entwicklung“ mit Jahresbeginn in Kraft getreten. Nach der Richtlinie können nun Firmenstipendien an Doktoranden oder Studenten der Mathematik, Informatik bzw. natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen ausgegeben werden. Der Freistaat und die Europäische Union bezuschussen das von den Firmen gezahlte Stipendium bei kleinen bis mittleren Unternehmen bis zu 80 Prozent und bei Großunternehmen mit 60 Prozent. Die maximale monatliche Förderung ist dabei auf 800 Euro pro Monat für Studenten oder 1200 Euro pro Monat für Doktoranten begrenzt. Studenten von Weiterbildungsmasterstudiengängen können mit bis zu 1600 Euro pro Monat gefördert werden. Die Regelförderungsdauer beträgt 24 Monate. Wenn an ein Bachelorstudium ein Masterstudiengang angeschlossen wird, kann die Länge der Förderung auf 36 Monate erhöht werden. Der RCDS sieht dennoch Entwicklungsmöglichkeiten. „Das Thüringen-Stipendium ist ein ausgezeichneter Ansatz, allerdings hätten wir uns eine noch weitergehende Regelung gewünscht, die auch angehende Mediziner berücksichtigt und dem absehbaren Landärztemangel entgegnet“, so Hindelang. Und der Landesvorsitzende abschließend: „Um den Klebeffekt zu steigern, sollte die Stipendienberechtigung an die Arbeitsaufnahme in einem Thüringer Unternehmen nach Studienabschluss gekoppelt werden. Für eine kleine Anzahl besonders leistungsfähiger Studenten aller Fachrichtungen sollte zudem ein Thüringer-Leistungsstipendium ins Leben gerufen werden, dass den Studenten nicht nur finanziell sondern auch ideell unter die Arme greift und durch Seminar- und Veranstaltungsangebote mit bekannten Thüringer Persönlichkeiten die Besonderheiten und Vorzüge unseres Freistaates vermittelt.“ |

